Abschluss als Kunsttherapeut/in

Abschluss und Berufspraktikum als Kunsttherapeut/in

Zum Abschluss als Kunsttherapeut/in an der Kunstakademie Hamburg gehört ein Berufspraktikum, in dem die Studenten/innen  selbstständig in der Kunsttherapie arbeiten.  Nach dem Praktikum wird eine Abschlussarbeit erstellt, in der Kunstakademie schriftlich abgegeben sowie mündliche vorgetragen. Daraufhin erhält der Student/in das Zertifikat zur Berufsqualifikation und kann sich dementsprechend beim Berufsverband aufnehmen lassen. Dieser hat Verträge mit einigen Krankenkassen zur Abrechnung der Kunsttherapie.

In diesen Einrichtungen sind unsere Studenten nach dem Studium tätig gewesen:

  • Asklepios Westklinikum Hamburg
  • Universitätskrankenhaus Eppendorf Hamburg
  • Autismus Institut Hamburg
  • Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
  • Akut-Krankenhaus Öschelbrunn
  • Medizinisches Zentrum Lahnhöhe
  • Rehaklinik Schloss Hamborn
  • Kindertagesstätte der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten
  • Winterhuder Werkstätten Hamburg
  • Alsterdorfer Anstalten Hamburg
  • Klinikum Elmshorn
  • Klinikum Nord-Ochsenzoll Hamburg
  • Filderklinik Stuttgart
  • Lukas Klinik Arlesheim
  • Ita Wegman Klinik Basel
  • Reha und Jugendhilfe Gutenhalden in Filderstadt
  • Klinik Havelhöhe Berlin
  • Heilpädagogisches Förderzentrum Friedrichshulde
  • Friedrich Robbe Institut Hamburg

 

Die Kunstakademie Hamburg arbeitet auf anthroposophischer Grundlage und ist Mitglied in der Europäischen Akademie für Kunsttherapie, darüber hinaus anerkannt von der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum, Dornach, Schweiz.

Sie arbeitet mit dem kunsttherapeutischen Berufsverband in Deutschland (BVAKT) zusammen.
Genauere Berufsrechtliche Fragen und ausfühliches Material über das Berufsbild erhalten Sie auch beim BVAKT: www.bvakt.de

Grundsätzlich regt die Anthroposophische Kunsttherapie (BVAKT)® die Selbstheilungskräfte des Patienten an, so dass dieser im schöpferischen Handeln und in der gestalterischen Auseinandersetzung seine Krankheitstendenzen erkennen, überdies ihnen selbst aktiv entgegen wirken und sie in gesunde Zukunftspotenziale verwandeln lernt.
Anwendung findet die Anthroposophische Kunsttherapie (BVAKT)® in der Behandlung, Rehabilitation und Prävention von akuten und chronischen körperlichen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen, Entwicklungsstörungen und biografischen Krisen sowie in der Palliativmedizin.

Für die Anthroposophische Kunsttherapie (BVAKT)® ist damit ein umfangreiches Anwendungsspektrum beschrieben, und so wurden die in AMOS ambulant mit Anthroposophischer Kunsttherapie (BVAKT)® aller Fachbereiche behandelten Patienten wegen jeglicher Haupterkrankung durch einen Arzt für Anthroposophische Medizin überwiesen.
Bei Patienten aller Altersgruppen verbesserten sich chronische Krankheitsbeschwerden und die Lebensqualität langfristig. Die deutliche Besserung verstärkte sich während der Langzeitbeobachtung, obwohl die Therapie im Schnitt nur vier Monate dauerte. Bis zu 85% der Patienten erfuhren eine Besserung ihrer Beschwerden. Dementsprechend ist die Zufriedenheit der Patienten mit der Therapie hoch.